Herbert Burkhardt - Heimatkundler
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Wu de Engel zu de Maria kumme isch

Wu de Engel zu de Maria kumme isch

(niederalemannisch vum Herbert Burkhardt)

Vor iwwr zweidausend Johr het in de Schdadt Nazareth e Mann glebt, de Joseph, e brave Zimmernann. Un deno hets in dem Nazareth au e jungs Maidli gä, mitem Namme Maria. D Maria isch nett, freindlig und flyssig gsi.

D Maria un de Joseph hän sich vrschbroche, aß si hirote wän und deno alles grichtet fir uf d Hochzyt. Un des isch alles eso gschähne vor der Geburt vu unserem Herr Jesus Christus.
Zmols sait d Maria: "I hab eso vill fir uf d Hochzyt z richte, zwischenii will i awwr emol nur an de liäb Gott denke!" D Maria isch in ihr Zimmerli gange, wil si in den Bibel lese het welle. In dene Pergament- und Papyrusblätter, wu si üsem Känschderli gnumme het, isch gschdande, aß ball emol s klei Jesuskindli uf d Welt kumme soll.

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D alt Märktscheese vrzellt

Mi Korb der isch üs Wiidegflecht
un d Rädli sin üs Holz,
e Fahrgschdell hani, s allerbescht,
drum bini au so schdolz.

Un isch im Gaarde ebbis zyddig,
fahrt s Lüwis mich uf Emmedinge
am Zyschdig oddr au am Fryddig -
un düets dert uf de Märkt hibringe.

Vollbige bini als mit Epfl,
Gällriäwli, Gugimmerli, Solat,
uhni Wasserärsch Härdepfl,
e Bischili Schniddlig, e Kochede Schbinat.

Vor fufzig Johr, s kehrt jetz mol gsait,
hättenr mich un s Lüwis sodde bschaue;
d Wiwervelcher hänn ufem Kopf als d Zaine trait
un uns zwei Neimodischi grüsig bschraue!

Jetz simmer alt, kumm Lüwis kumm,
mr dien jetz heimzues daggle - 
so langsam wird Dii Buggl krumm,
un minni Rädli waggle.

Herbert Burkhardt, D alt Märkttscheese vrzellt, 1978

 

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